Ein neues Kapitel unserer Vereinsgeschichte

Zum 100-jährigen Jubiläum entsteht in unserem Schützenverein ein besonderes Highlight: ein neu gegründetes Böllerkommando mit eigener Salutkanone.

Nach jahrelanger Planung und intensiver Vorbereitung wurde das Projekt unter der Leitung unseres Präsidenten Rainer Toppheide erfolgreich umgesetzt. Die Salutkanone wurde nach individuellen Vorgaben gefertigt, fachgerecht geprüft und offiziell abgenommen.

Mit großem Engagement, Teamgeist und Leidenschaft für Tradition wurde damit ein weiterer Meilenstein für unseren Verein gesetzt. Die offizielle Gründung des Böllerkommandos findet am 25. Mai 2025 statt – ein Datum, das fest in unsere Vereinsgeschichte eingehen wird.

Interesse am Böllern oder einfach neugierig geworden?
Dann sprecht uns gerne an – unser Böllerkommando freut sich immer über Besuch, Fragen und natürlich über alle, die selbst einmal Kanonier werden möchten!



  • Neujahrsböllern in Bad Iburg

    Neujahrsböllern in Bad Iburg

    Im Jahr 2025 wurde in unserem Verein die neue Böllerkanone angeschafft und das Böllerkommando gegründet. Nun folgte für uns die erste Einladung der Kanoniere Bad Iburg zum traditionellen Neujahrsschießen auf der Festwiese in Bad Iburg.

    Es war eine imposante Veranstaltung, mit der ein altes Brauchtum gepflegt wird. Alle anwesenden Kanoniere waren beeindruckt von den unterschiedlichen Kanonen und Handböllern und hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Leider, so muss man sagen, teilen die Bürger Bad Iburgs diese Begeisterung nicht voll umfänglich.

    Wir sind doch sehr verwundert, wie diese Veranstaltung aktuell in der NOZ dargestellt wird und hoffen sehr, dass die Veranstaltung 2027 überhaupt noch stattfinden darf und wir der ausgesprochenen Einladung folgen können.

  • Neue Kanoniere für den BSV Sudendorf-Schierloh

    Neue Kanoniere für den BSV Sudendorf-Schierloh

    Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, wurde es im Schützenhaus des BSV Füchtorf ordentlich spannend – denn hier fand ein Böllerkurs statt! Organisiert wurde das Ganze von unserem Präsidenten Rainer Toppheide vom BSV Sudendorf-Schierloh.

    Eigentlich sollte der Kurs bei uns im Schützenhaus stattfinden, aber da der Landkreis Osnabrück sonntags keine Prüfungen abnimmt, haben wir kurzerhand nach Füchtorf eingeladen. Mit Peter Spyra als Ausbilder und zwei erfahrenen Referenten war das Team perfekt aufgestellt.

    Nach einer spannenden Theorieeinheit rund ums sichere Böllern und Kanonieren ging’s auch praktisch zur Sache: Unsere Salutkanone wurde vorgeführt – ein echtes Unikat, reich verziert mit Schnitzereien und viel Liebe zum Detail. Als der erste Salutschuss fiel (natürlich mit 250 g Böllerpulver und ordentlich Korkenverdämmung), war das Staunen groß. Sogar die Referenten waren begeistert von diesem Prachtstück!

    Zum Abschluss nahm ein Mitarbeiter des Kreises Warendorf die offizielle Böllerprüfung ab – und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
    Ralf Antons, Felix Hagemann, Hubert Johannpötter, Norbert Scheckelhoff und Rainer Toppheide haben alle erfolgreich bestanden!

    Damit ist unser Böllerkommando, das erst am 25. Mai 2025 gegründet wurde, in nur fünf Monaten auf stolze fünf geprüfte Mitglieder angewachsen. Insgesamt können wir jetzt schon auf sieben Kanoniere im BSV zurückgreifen – und der nächste Anwärter steht bereits in den Startlöchern.

    Im Bild die 7 Kanoniere des Böllerkommandos v.l.n.r.: Felix Hagemann, Ralf Antons, Simon Schräder, Malte Biedendieck, Hubert Johannpötter, Norbert Scheckelhoff und Rainer Toppheide

    Ein großartiger Tag, viel Fachwissen, laute Schüsse und jede Menge Spaß – so kann’s weitergehen!

    Interesse am Böllern oder einfach neugierig geworden?
    Dann sprecht uns gerne an – unser Böllerkommando freut sich immer über Besuch, Fragen und natürlich über alle, die selbst einmal Kanonier werden möchten!

  • Es knallt in Sudendorf …

    Es knallt in Sudendorf …

    Gründung des Böllerkommandos und Übergabe der Böllerkanone.

    Der 25. Mai 2025 wird ein Datum sein, welches in die Annalen des BSV Sudendorf-Schierloh eingeht. Nach drei Jahren der Planung und der Bauzeit wurde an diesem Tag das Böllerkommando unter der Leitung der beiden Kanoniere Malte Biedendieck und Simon Schräder durch unseren Präsidenten Rainer Toppheide offiziell gegründet.

    Nach einer feierlichen Ansprache, in der Rainer über die Geschichte des böllern berichtete, auf die Planung und den Bau der Kanone einging und allen Beteiligten und Spendern dankte übergab er die Kanone an das Kommando. Bei dem Geschütz handelt es sich um eine Salutkanone vom Typ „Gebirgsgeschütz“ Kaliber 70 mm. Die Hinterlader Kanone mit einer Länge von 1500 mm und einem Gewicht von 160 kg verfügt über einen Querblockverschluss mit Hülsenauswerfer. Montiert ist sie auf einer durch Winfried Gausmann und Fabian Wesselkock gefertigten Lafette mit Holzrädern.

    Feierlich wurde die Kanone auf den Abschussplatz gerollt.

    Die Patronenhülsen waren zuvor mit 250 Gramm Böllerpulver gestopft und mit dem Zündplättchen versehen worden.

    Feldwebel Leon Potthof gab das Kommando zum Laden und zählte von drei runter, ehe er den Befehl zum Feuern gab.

    Mit einem am Verschluss angebrachten Seil löste Malte Biedendieck den ersten Schuss aus.

    Die brachiale Gewalt des Kanonenschlags brachte den Schützenbusch zum Zittern und dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis Füchtorf zu hören gewesen sein.

    Sichtlich stolz wurden weitere fünf Schüsse von unseren Kanonieren abgefeuert, ehe wieder Ruhe in Sudendorf einkehrte und Mann und Frau sich dem leiblichen Wohl in Form von Grillspezialitäten unseres Fleischwartes Bernd Finkner sowie einem gut Gezapften zuwendeten.

    Der nächste Einsatz der Kanone steht bevor, am Abend vor dem Königsschießen im Rahmen der Weihung des neuen Gedenksteins und dem anschließenden großen Zapfenstreich.

    Ein dreifaches Horrido auf diese fantastische Bereicherung des Schützenvereins.

  • Gründung des Böllerkommando’s zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

    Gründung des Böllerkommando’s zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

    Ein langer Traum unseres Präsidenten Rainer Toppheide geht nach viel Planung und Arbeit in Erfüllung. Am 25.05.25 wird das Böllerkommando des BSV Sudendorf-Schierloh gegründet. Zeitgleich wird die erste Kanone dem Kommando offiziell übergeben.

    Es mussten viele Bedenken abgewogen und Erkundungen bei anderen Vereinen eingeholt werden, ehe Ende des letzten Jahres der Auftrag zur Erstellung einer Salutkanone an die Fa. Hermann in Rheinbrohl am Rhein erteilt werden konnte.

    Ein Untergestell zur Aufnahme konnte über das Internet erworben werden und wurde aufwendig restauriert, während der Glandorfer Tischler Wilfried Gausmann eine Lafette anfertigte, auf die das Kanonenrohr montiert wird.

    Nachdem die beiden Kanoniere Malte Biedendieck und Simon Schräder ihre Prüfung in dem sicheren Umgang mit Kanonen abgelegt hatten, machten sie sich im Februar auf den Weg an den Rhein, um unser Geschütz abzuholen. Der Weg führte sie weiter nach Mellrichstadt in Bayern. Hier erfolgte eine amtliche Beschussprüfung, nach der die Kanone sowie die Kartuschen ihre Beschusszeichen sowie die Papiere erhielten.

    Der Dank geht an alle Unterstützer für Spenden in jeglicher Form. Einzelheiten zu den technischen Daten der Kanone befinden sich auf der Homepage des Bürgerschützenvereins.

    Neuigkeiten und mehr Informationen könnt ihr auch auf der eigenen Seite des Böllerkommando finden.


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Zum 100-jährigen Jubiläum wird es ein neu gegründetes Böllerkommando mit eigener Kanone geben. Unser Präsident Rainer Toppheide beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Gründung eines Böllerkommandos in unserem Schützenverein. Nach langen Abwägungen und Erkundigungen mit anderen Vereinen, Böllerkommandos, Behörden, Ausbildern und Kanonenhersteller ist es nun tatsächlich soweit. Nach Anfrage unter den Vereinsmitgliedern waren zwei junge Burschen sofort von der Idee angetan und auch bereit den Böllerschein zu machen. Ein Hersteller fand sich Nähe Koblenz und ein Kanonenrohr konnte nach eigenen Wünschen in Auftrag gegeben werden. Um Kosten zu sparen wurde ein gebrauchtes Untergestell (Holzräder mit Achse und Deichsel) in Verl gekauft. Ein Tischler fand sich ebenfalls, der eine Lafette (Halterung für das Kanonenrohr) auf der Achse bauen wird. Eine Holzkiste für die Hülsen, wird ebenfalls an der Kanone einen Platz finden. Inzwischen ist das Kanonenrohr fertig und kann Mitte März abgeholt werden. Von dort geht es direkt zum Beschussamt nach Mellrichstadt in Bayern. Dort wird das Kanonenrohr und die Hülsen nach einer bestandenen Schussprüfung das Beschusszeichen und die Papiere bekommen. Dann wird das Kanonenrohr mit sicheren Halterungen und Fixierungen genau auf der Lafette angepasst. Die offizielle Bestimmung und der Gründungstag, ist auf den 25.05.2025 festgelegt.

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Unsere geplante Aktion, die Salutkanone vom Hersteller Christoph Hermann aus Rheinbrohl am Rhein bei Koblenz abzuholen und anschließend weiter zum Beschußamt nach Mellrichstadt, mit einer Übernachtung ist fehlgeschlagen. Wegen einem Trauerfall musste die Route umgeplant werden. Den Termin beim Beschussamt wollte ich auf keinen Fall verschieben, dann wären wir erst im April/Mai wieder dran und das ganze Unternehmen könnte dann nicht rechtzeitig fertig werden. Somit ist die Salutkanone am Samstag 08.03.2025 durch Malte Biedendieck und Simon Schräder beim Erbauer abgeholt worden. Der Aufenthalt bei Herr Hermann dauerte 2 Stunden. Er gab den Jungs seine langjährige Erfahrung im Umgang mit einer Salutkanone mit auf dem Weg. Eine intensive Einweisung über den Umgang und deren Gefahren, Pflege und Reinigung, stopfen der Hülsen und Sicherheitsabständen sowie die Verladung und Sicherung. Das Kanonenrohr im Kaliber 70 mm hat eine Leistung von 112.000 Joule und eine Distanz von 840 m. Erst danach konnten die beiden sich auf den Heimweg machen.

In Glandorf wurde das begehrte Rohr schon gespannt erwartet. Der Grill wurde vom Präsidenten schon vorgeheizt und die Getränke waren eiskalt, denn auf diesen vollendeten Schritt musste selbstverständlich angestoßen werden.

Zur Abholung wurde uns ein Bulli von der Raiffeisen Milte zur Verfügung gestellt.

Am 12.03. machte sich dann das gleiche Team auf nach Mellrichstadt. Start war nachts um 4 Uhr. Nach knapp 4 Stunden Fahrtzeit, mit einer schmächtigen Frühstückspause (siehe Bild), kam man über pünktlich beim Beschußamt in Mellrichstadt an. Nach Vorlage der mitgebrachten Papiere (Einlieferungsschein für Salutgeräte), ging es zu einem Steinbruch, der in etwa 8km Entfernung lag, wo die Salutkanone erstmalig beschossen worden ist. Herr Baehr links im Bild ist der zuständige Beschussmeister.

Auch hierzu wurde uns einen Sprinter zur Verfügung gestellt, vielen Dank an den Spargel und Beerenobst Toppheide.

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